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Warum sich erwachsene Kinder von ihren Eltern distanzieren: 7 psychologische Gründe
Immer mehr erwachsene Kinder brechen den Kontakt zu ihren Eltern ab oder distanzieren sich emotional. Für Außenstehende wirkt dieser Schritt oft hart oder unverständlich. Psychologisch betrachtet ist Distanz jedoch häufig ein Selbstschutz – kein Zeichen von Lieblosigkeit. In diesem Artikel erfährst du die 7 häufigsten Gründe, warum erwachsene Kinder den Abstand zu ihren Eltern suchen – verständlich, einfühlsam und fachlich fundiert erklärt. 1. Emotionale Verletzungen aus der Kindheit Unverarbeitete emotionale Verletzungen, wie fehlende Nähe, Abwertung oder emotionale Vernachlässigung, wirken oft bis ins Erwachsenenalter nach. Psychologisch relevant: Distanz entsteht hier als Versuch, alte Wunden nicht weiter zu öffnen. 2. Fehlende emotionale Grenzen Viele Eltern respektieren die Grenzen ihrer erwachsenen Kinder nicht:…
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Von Babyboomern zu Gen Z: Die Generationen und ihre psychologischen Merkmale
Generationen prägen unsere Werte, unser Denken und unser Verhalten. In der Psychologie und Soziologie werden Menschen anhand ihres Geburtsjahrgangs bestimmten Generationen zugeordnet. Diese Einteilung hilft, Arbeitsverhalten, Kommunikation, Motivation und Konflikte besser zu verstehen – besonders im Berufsleben, Marketing und Coaching. In diesem Artikel erfährst du: Was ist eine Generation? (Psychologische Definition) Eine Generation ist eine Gruppe von Menschen, die in einem ähnlichen historischen, gesellschaftlichen und technologischen Umfeld aufgewachsen ist. Prägende Ereignisse wie wirtschaftliche Krisen, Digitalisierung oder soziale Bewegungen formen gemeinsame Werte, Einstellungen und Verhaltensmuster. Wichtig: Die Grenzen zwischen Generationen sind fließend – individuelle Unterschiede bleiben immer bestehen. Silent Generation (ca. 1928–1945) Psychologische Merkmale: Prägung: Krieg, Nachkriegszeit, Mangelwirtschaft Psychologisch typisch: Anpassungsfähigkeit,…
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Die Strauss-Howe Generational Theory: Warum sich Geschichte alle 80 Jahre wiederholt
Warum prallen Babyboomer und Millennials so oft aufeinander? Weshalb scheinen Krisen, Umbrüche und kulturelle Revolutionen in regelmäßigen Abständen aufzutreten? Die Strauss-Howe Generational Theory liefert darauf eine ebenso provokante wie faszinierende Antwort: Geschichte verläuft nicht linear, sondern zyklisch – getrieben von Generationen.— Neil Howe, 2017 Die US-Historiker William Strauss und Neil Howe entwickelten in den 1990er-Jahren ein Modell, das westliche Geschichte als wiederkehrenden Generationenzyklus beschreibt. Ihr Ansatz wird bis heute in Soziologie, Politik, Marketing und Zukunftsforschung diskutiert – und zunehmend ernst genommen. Was ist die Strauss-Howe Generational Theory? Die Strauss-Howe Generational Theory besagt, dass sich die Geschichte etwa alle 80–90 Jahre wiederholt – eine Zeitspanne, die sie ein „Saeculum“ nennen. Innerhalb…
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Die Psychologie des Verlassen-werdens
Verlassen zu werden – sei es durch einen Partner, einen Freund, ein Familienmitglied oder auch durch den Tod eines geliebten Menschen – gehört zu den tiefgreifendsten Erfahrungen, die ein Mensch machen kann. Das Gefühl, zurückgelassen zu werden, löst nicht nur Trauer aus, sondern erschüttert oft das Selbstbild, die Identität und das grundlegende Vertrauen in Beziehungen. In der Psychologie gilt das Verlassenwerden als eine der intensivsten emotionalen Belastungen, vergleichbar mit traumatischen Erlebnissen. Doch was genau passiert in uns, wenn wir verlassen werden? Warum reagieren Menschen so unterschiedlich – von Rückzug und Depression bis zu Wut und Kontrollverlust? Und wie lässt sich ein solcher Schmerz langfristig heilen? 1. Das emotionale Erdbeben: Was…
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5 geheime Schwächen von Narzissten, die dir keiner sagt
Narzissten wirken stark, selbstbewusst und unangreifbar – doch hinter der glänzenden Fassade verbergen sich Risse, die kaum jemand erkennt. Diese verborgenen Schwächen zeigen sich subtil, oft nur in stillen Momenten oder in engen Beziehungen. Hier sind fünf kaum bekannte Verwundbarkeiten von Narzissten, die du so im Internet selten findest. 1. Angst vor innerer Bedeutungslosigkeit Tief in ihrem Innersten fürchten Narzissten nicht, „nicht geliebt“ zu werden – sondern überhaupt keine Bedeutung zu haben. Während viele Menschen nach Liebe streben, sucht der Narzisst nach Spuren seiner Existenz im Bewusstsein anderer. Wird er ignoriert, entsteht in ihm nicht bloß Ärger, sondern eine existenzielle Leere – ein Gefühl, als würde er „verschwinden“. Diese Angst…
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Das Profil „Grün“ im DISG Farbpersönlichkeits-Modell
Farbe im DISG-Modell: GrünKurzbeschreibung: Ruhig, zuverlässig, einfühlsam, harmoniesuchend 1. Grundcharakteristik Der grüne Typ ist der ruhige, verlässliche Pol in jeder Gruppe. Menschen mit überwiegend grüner Persönlichkeit: Grüne Menschen sind beständig, loyal und berechenbar. Sie bevorzugen ein ruhiges, vorhersehbares Umfeld. 2. Stärken Die größten Stärken von grünen Persönlichkeiten: Zitat passend dazu: „Grüne Menschen sind das ruhige Herz jeder Gemeinschaft – sie bringen Stabilität und Vertrauen.“ 3. Herausforderungen Grüne Menschen können manchmal vor Herausforderungen stehen: 4. Kommunikationsstil Grüne Menschen kommunizieren: 5. Arbeit & Karriere Grüne Persönlichkeiten fühlen sich besonders wohl in Rollen, die Planung, Kooperation und Stabilität bieten. Beispiele: Sie arbeiten zuverlässig, gewissenhaft und loyal, bevorzugen klare Strukturen und langfristige Aufgaben. 6.…
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Das Profil „Rot“ im DISG Farbpersönlichkeits-Modell
Farbe im DISG-Modell: RotKurzbeschreibung: Zielorientiert, entschlossen, führungsstark, direkt 1. Grundcharakteristik Der rote Typ ist der Macher und Antreiber unter den vier DISG-Persönlichkeiten. Menschen mit einer roten Ausprägung: Rote Menschen sind dynamisch, willensstark und ergebnisorientiert. Sie möchten etwas bewegen, gestalten und erreichen. 2. Stärken Die größten Stärken von roten Persönlichkeiten: Zitat passend dazu: „Rote Menschen bringen Dinge in Bewegung – sie sind die Motoren des Fortschritts.“ 3. Herausforderungen Rote Menschen können manchmal vor Herausforderungen stehen: 4. Kommunikationsstil Rote Menschen kommunizieren: Sie schätzen Ehrlichkeit, Effizienz und Zielorientierung – lange Diskussionen oder Umwege sind nicht ihr Stil. 5. Arbeit & Karriere Rote Persönlichkeiten fühlen sich besonders wohl in Rollen, die Führung, Verantwortung und…
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Das Profil „Blau“ im DISG Farbpersönlichkeits-Modell
Farbe im DISG-Modell: BlauKurzbeschreibung: Analytisch, strukturiert, präzise, detailorientiert 1. Grundcharakteristik Der blaue Typ ist der analytische Denker in jeder Gruppe. Menschen mit überwiegend blauer Persönlichkeit: Blaue Menschen sind überlegt, vorsichtig und reflektiert. Sie bevorzugen eine ruhige Umgebung und vermeiden unnötige Risiken. 2. Stärken Die größten Stärken von blauen Persönlichkeiten: Zitat passend dazu: „Blau bringt Klarheit in das Chaos – seine sorgfältige Analyse ist Gold wert.“ 3. Herausforderungen Blaue Menschen können manchmal vor Herausforderungen stehen: 4. Kommunikationsstil Blaue Menschen kommunizieren: 5. Arbeit & Karriere Blaue Persönlichkeiten fühlen sich besonders wohl in Rollen, die Genauigkeit, Planung und Qualität erfordern. Beispiele: Sie arbeiten systematisch, gewissenhaft und zuverlässig, bevorzugen klare Prozesse und saubere Abläufe.…
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Das Profil „Gelb“ im DISG Farbpersönlichkeits-Modell
Farbe im DISG-Modell: GelbKurzbeschreibung: Gesellig, kommunikativ, begeisternd, energiegeladen 1. Grundcharakteristik Der gelbe Typ ist das Herz jeder Gruppe. Menschen mit überwiegend gelber Persönlichkeit: Sie haben ein offenes Wesen, sind neugierig und lieben Abwechslung. Routine und ständige Detailarbeit sind oft weniger attraktiv für sie. 2. Stärken Ein gelber Mensch punktet vor allem durch: Zitat passend dazu: „Gelbe Menschen bringen Licht in jede Umgebung – ihre Energie ist ansteckend.“ 3. Herausforderungen Gelbe Menschen können manchmal vor Herausforderungen stehen: 4. Kommunikationsstil Gelbe Menschen kommunizieren: 5. Arbeit & Karriere Gelbe Persönlichkeiten fühlen sich besonders wohl in Berufen oder Rollen, die Kreativität, Kommunikation und Teamarbeit erfordern. Beispiele: Sie lieben Vielfalt, Herausforderungen und die Möglichkeit, andere…
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Der Elektrakomplex: Das weibliche Pendant zu Ödipus
Der Elektrakomplex beschreibt ein psychologisches Muster, bei dem ein Mädchen in der frühen Kindheit unbewusste Gefühle für den Vater entwickelt und gleichzeitig Rivalität oder Eifersucht gegenüber der Mutter empfindet. Carl Gustav Jung prägte den Begriff als weibliches Gegenstück zum Ödipuskomplex: „Der Elektrakomplex ist die weibliche Entsprechung des Ödipuskomplexes.“ Sigmund Freud sah den Fokus eher beim männlichen Kind und betrachtete die weibliche Variante als weniger zentral: „Es ist nur im männlichen Kind, dass wir die verhängnisvolle Kombination von Liebe zu einem Elternteil und gleichzeitiger Feindschaft zum anderen als Rivalen finden.“ Wie der Elektrakomplex entsteht Die Entwicklung des Elektrakomplexes spielt vor allem in der phallischen Phase (3–6 Jahre) eine Rolle. Kinder beginnen,…




















